Erfolgreiches Linkbuilding? 10 einfach umzusetzende Tipps!

Das eine Website viele Links von anderen Internetseiten bekommt – für Suchmaschinen seit jeher ein Indikator, das es sich bei der verlinkten Website um guten Inhalt handeln muss. Aber genauso gibt seit jeher verschiedene Meinung und Mythen, wie die Linkstruktur optimal aufgebaut wird. Im folgenden gebe ich 10 Tipps für ein erfolgreiches Linkbuilding, welche einfach umzusetzen sind und mit denen man beim Linkbuilding in jedem Fall nichts falsch macht, sich somit vor einer Abstrafung von Google bewahren kann.

1. Gute Mischung aus NoFollow und DoFollow

Das Links mit DoFollow scheinbar und offensichtlich mehr wert haben, als Links mit NoFollow, ist ein offenes Geheimnis. Folglich schaut man beim Linkbuilding darauf, Links mit DoFollow zu erhalten. Wer jedoch einen auffällig hohen Anteil an Links hat (oder gar beinahe ausschließlich), welche DoFollow haben, macht sich bei Google der Suchmaschinenoptimierung verdächtig. Jeder der für Suchmaschinen optimiert, sollt wissen, dass das Google und andere Suchmaschinenbetreiber nicht gerne sehen und, sofern der Betreiber die Nase voll hat, abstraft. Abstraft, im Sinne davon, das die Seite in den Suchergebnissen weiter hinten platziert wird. Die Mischung ist also ausschlaggebend.

2. Sorge für Links aus verschiedenen Quellen

Google analysiert die Linkstrukturen sehr genau. Erkennt somit auch, wenn sich die Strukturen sehr unnatürlich bilden. Wer also lediglich auf Blog-Kommentare setzt, womöglich alle mit DoFollow, dem ist nicht mittel- und langfristig nicht geholfen. Wichtig beim Linkbuilding ist die Breite, aus welcher die Links kommen. Nun denke man also nicht nur an Blogkommentare, sondern auch Presseportale, Bookmarkingportale, Websites im Bereich Social-Media, und und und. Mit etwas Recherche und Geist, lässt sich auch ein Eintrag bei Wikipedia finden, bei welchem man etwas beisteuern kann und daher einen Link platzieren kann, aufgrund der nötigen Quellenangabe.

Auch wenn einzelne Dinge, wie zum Beispiel Bookmarkingportale bei Suchmaschinenoptimierern an Wert abnehmen – verzichte man nicht darauf! Sie sind einfach ein Ausdruck des natürlichen Benutzerverhaltens. Und genau das ist ein wichtiger Faktor: die Natürlichkeit. Viel mehr aber noch Ausdruck des natürlichen Benutzerverhalten, ist die Verlinkung in “sozialen” Netzwerken. Allem voran Google+, Facebook und Twitter.

3. Mischung der Linkqualität

Auch wenn beim PageRank (kurz: PR) die praktische Bedeutung abnimmt, gibt es immernoch viele, welche stark auf den PageRank achten. Dieser sollte mal vergessen werden. Wer (fast) nur Links von Websites erhält, welche PR 4, 5 oder darüber haben, der schreit Google förmlich an, das man gezieltes Linkbuilding betreibt. Des weiteren nimmt die praktische Bedeutung des PageRank eh ab. Mittlerweile sind es ganz andere Faktoren, welche die Auflistung der Suchergebnisse bestimmen. Man merke sich: der PageRank hat sogesehen (fast) nichts mit der Platzierungen in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu tun.

4. Die Linktexte variieren

Natürlich würde man gerne unter seinem wichtigsten Keyword gefunden werden und alles daran geben darunter gefunden zu werden. Macht aber meist kaum Sinn. Vor allem dann nicht, wenn nie eine professionelle Recherche Keywords und dessen Kombinationen erfolgt ist. Wer aber nur wenige Linktexte verwendet oder gar nur ein, zwei, der zeigt, das ihm das Ranking unter jenem Schlagwort sehr wichtig ist. Eine reale Benutzergruppe würde nie rein zufällig immer das gleiche Schlagwort verlinken. Eventuell wäre es oft das gleich oder ein ähnliches, gewiss. Aber nie das stets gleiche. Will man Google zeigen, wer die Links initiiert? Oder will man Google glauben machen, das die Links das Resultat wirklicher Empfehlungen sind?

5. Keine “Bad-Links”

Kaum erwähnenswert, aber enorm wichtig. Es darf/sollte sogenannte “Bad-Links” nicht geben. Als Bad-Links gelten Links, welche auf Seiten stehen, welche Urherberrechtsverletzungen tätigen, für den Spam-Charakter bekannt sind, dem reinen Linkaufbau genutzt werden, Gewaltdarstellungen oder gar Pornographie anbieten.

6. Organische Steigerung der Linkmenge

Was am schnellsten auffällt? Regulär erhält Deine Website pro Tag rund 1-3 neue Links, was je nach Branche und Zielgruppe schon mal nicht schlecht ist. Extrem fällt auf, wenn es moren und übermorgen jeweils hundert sind und es danach wieder mit den regulären ein bis drei Links weitergeht. Das hier jemand sein Mogeln will, ist für Suchmaschinenbetreiber mehr als offensichtlich. Wer mal schauen will, wie schnell man aus dem Index gar verbannt werden kann, der braucht nur ein paar Rubel oder Yuan investieren.

7. Links Themenrelevant platzieren

Die eigene Seite vertreibt Katzenfutter? Dann sollten auch die Links dazu im Umfeld der Thematik “Katze” zu finden sein. Nicht nur der Linktext an sich ist wichtig, auch das Umfeld, in welchem er steht. Und nicht nur diese eine Untersite, wo der Link zu finden ist, sollte mit Katzen zu tun haben. Am besten ein Großteil der Website.

8. Tricks vermeiden – oder gut tricksen

Ich habe es weiter oben bereits gesagt: Google will nicht, das Suchmaschinenoptimierer die Suchergebnisse verfälschen. Zu vermeiden ist also jedes unnatürliche Verhalten oder gar sogenanntes “BlackHat-SEO”, also Suchmaschinenoptimierung mit unerlaubten Mitteln oder die Ausnutzung gewisser Lücken im Google-Algorithmus. Damit kann man auf die schnelle etwas bewirken. Mittel- und Langfristig schießt man sich damit aber in’s Bein.

9. Nicht nur Links sammeln – auch Links geben

Natürlich kann man allem mühsam ersammelten Linkjuice für sich behalten. Man sollte aber auch selbst ein paar Links an externe Inhalte geben. Warum? Das zeigt Google, das Referenzen, Quellenangaben und Empfehlungen gegeben werden. Das gibt der eigenen Website letztlich wieder einen Mehrwert – und das ist gut für/bei Google.

10. Links nicht 1 zu 1 tauschen

Google erkennt natürlich, wenn Links auf Gegenseitigkeit beruhen. Zumindest dann, wenn die gegenseitige Verlinkung öfters auftritt. Man tausche also nicht 1 zu 1 Links. Besser ist folgende Vorgehensweise. Du selbst besitzt 2 Internetseiten. Seite A und B und fragst nun Seite C, die Website eines anderen, ob Ihr Links tauschen wollt. Nun gibt Website C einen Link zu A. Folglich gebe C einen Link von Seite B ausgehend. Somit entsteht kein Tausch 1 zu 1. Idealerweise achtet man noch drauf, das Website A und B nicht unter der selben IP zu finden sind, also nicht auf dem selben Server liegen.

Das waren nun 10 Tipps für erfolgreiches Linkbuilding…

Nicht kompliziert und leicht zu tätigen. Gewiss gibt es noch mehr Tipps und Tricks, welche man für ein erfolgreiches Linkbuilding anwenden kann. Die obigen Tipps sind jedoch die am leichtesten umzusetzenden. Das kann und sollte also nun jeder beachten können. Ich wünsche viel Erfolg!

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