Mit KeePass Passwörter und Profile erstellen, speichern und verwalten

Heutzutage benötigt man oftmals viele Passwörter. Ein Kennwort für die Windows-Netzwerk-Anmeldung, die E-Mail-Konten, FTP-Passwörter, Online-Passwörter (z.B. Website-Mitgliedskonten, Foren) und so weiter. Und wie steht es mit der Sicherheit dieser Daten?

Ich warne vor Antworten wie: “ich muss nichts notieren”, “ich benutze immer das gleiche Passwort”, “die Passwörter sind sicher im Notizbuch” oder “die Passwörter habe ich in einer Tabelle gespeichert”. Hast Du Dir schon Gedanken gemacht wie Du Passwörter und somit sensiblen Firmen- und Kundendaten sicher vor Trojanern, Würmern und den Augen Dritter schützt?

Grundlegend gilt bei der Wahl von Passwörtern:

Nutze niemals die gleichen oder auch kurze Passwörter. Egal wo. Nutze wenn möglich Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen in einer zufälligen Kombination. Eine Länge von 16 Zeichen sollte man mindestens verwenden. Denke daran: wenn leichte Passwörter verwendet werden oder gar immer das selbe und jemand dieses Passwort knackt, hast Du ein wirklich ernsthaftes Problem. Der Dieb hätte Zugriff auf E-Mail-Konto, Homepage, Webserver, und und und. Von finanziellem und eventuellen Image-Schäden einmal abgesehen.

Mit der Software KeePass möchte ich einen kostenlosen Passwortmanager vorstellen, mit dessen Hilfe man die Verwaltung und Handhabung von Kennwörtern, Zugangsdaten und Profilen sicher handhaben kann. KeePass ist Open Source, in über 40 Sprachen verfügbar und dutzende male von verschiedenen Institutionen mit Bestnoten ausgezeichnet worden. Das Anpassen an die eigenen Bedürfnisse ist zudem durch vielseitige Erweiterungen sichergestellt. Als sehr nützlich erweist sich auch die portable Version von KeePass, womit man Passwörter und Zugangsdaten immer ortsunabhängig bei sich tragen kann.

Das hört sich alles traumhaft an? Von selbst versteht sich aber, das man eine Sicherung der Daten zur Verfügung haben sollten.

Alle in KeePass abgespeicherten Passwörter befinden sich in einer Datenbank, welche nur mit einem Master-Passwort oder einer individuellen Schlüssel-Datei geöffnet werden kann. Beide Zugangssicherungen sind zudem kombinierbar. Die Datenbanken selbst sind mit den weltweit besten und sichersten Verschlüsselungsalgorithmen (AES und Twofish) verschlüsselt. Selbst Militär, Banken und staatliche Institutionen nutzen jene Verschlüsselungsechnologie.

Was ist Alexa? Hier ist die Antwort!

Alexa, ein Tochterunternehmen von Amazon, bietet Onlineservices, welche unter anderem die Reichweiten von Webseiten messen. Dies geschieht mit Hilfe des ermittelten Besucherverkehrs, gemeinhin als “Traffic” bekannt. Wenn von “Alexa” gesprochen wird, ist jedoch meist das von Alexa ermittelte Rankingergebniss gemeint.

Im “Alexa”-Ranking besagt eine niedriger Nummer hohen Traffic, hohen Besucherverkehr. Im weltweiten Ranking ist aktuell facebook.com an erster Stelle dieses Rankings – gefolgt von google.com, youtube.com und yahoo.com. Google.de auf Rang 19. Die nächsten .de-Domains finden sich auf Rang 70 mit eBay.de, Rang 79 von amazon.de und Rang 138, belegt von spiegel.de. Wer gelegentlich schaut, erkennt den Trend: .de-Domains rutschen langsam aber stätig nach hinten.

warriorforum.com, das weltgrößte Forum zum Thema Internetmarketing ist mittlerweile auf Platz 136. Interessant zu sehen ist es, das rund 10,9 Prozent des Traffic von warriorforum.com aus Indien kommen. Aus Deutschland hingeben nur 2 Prozent. Alexa zeigt also nicht nur die Menge des Traffic und dessen Ursprung, sondern auch demographische Daten. Natürlich fehlen auch Angaben zu verweisenden Links nicht. Alexa bietet insgesamt eine große Auswahl an Statistiken und wer sie zu nutzen weiß, ist klar im Vorteil.

Das Unternehmen Alexa bietet auf seiner Website neben dem Top-500-Ranking, welches auch nach Ländern oder Kategorien gewählt werden kann, eine Vielzahl nützlicher Onlinetools, welche nach einer kostenlosen Anmeldung genutzt werden können. Angenehm fällt auf, das die von Alexa erhobenen Daten zu Webseiten und Schlagwörtern teils auch kostenfrei und ohne Anmeldung sehr detailiert abgefragt werden können. Natürlich kann man auch einen Schritt weiter gehen und das kostenpflichtige “Alexa Site Audit” zur Analyse und Optimierung der eigenen Website in Anspruch nehmen.