Individuelle Pinterest-Button ohne Plugin

Pinterest. Bekannt, geliebt, teilweise vergöttert. Pinterest bietet auf seiner Website auch einen Generator für den wohl bekannten “Pin-It-Button”. Schön und gut ist dieser Generator aber nicht gerade. Individualisierungswünsche lassen sich damit nicht realisieren. Dieses kleine Tutorial zeigt, wie man den “Pin-It-Button” anpasst bzw. individualisieren kann.

Pin-It-Button anpassen – garnicht so schwer

Zuvor sollte man sich die Frage stellen: was will ich eigentlich? Wie soll der Button angepasst werden und aussehen? Um nicht auf hunderte, gar tausende Individuallösungen eingehen zu müssen, zeige ich das Grundgerüst jener gewollten Individualität. Zuerst zeige ich den “Pin-It-Button”, wie er vom Generator auf Pinterest ausgegeben wird. Dies ist die Variante ohne Zähler.

Zuerst der Code, welcher im Code dort positioniert wird, wo der Button erscheinen soll.

<a href="//pinterest.com/pin/create/button/" data-pin-do="buttonBookmark" ><img src="//assets.pinterest.com/images/pidgets/pin_it_button.png" /></a>

Zuzüglich muss noch eine kleiner Code auf der Website zwischen <body> und </body> eingefügt werden, welcher eine JavaScript-Datei einbindet. Diese Datei liegt auf dem Server von Pinterest. Generell ist es ja zu bevorzugen, wenn man möglichst wenige Dinge von externen Servern einbindet – aber das ist eine andere Geschichte.

<script type="text/javascript" src="//assets.pinterest.com/js/pinit.js"></script>

Obige Beispiele sehen auf den ersten Blick so aus, als könne man einfach das Bild, welches vom Link umschlossen wird, austauschen und somit frei wählen, welches Element den Pinterest-Link erhalten soll. Falsch. Funktioniert nicht. Viel mehr wird die Grafik auch von JavaScript bestimmt, welche im body eingebunden wird. Lässt man die JavaScript-Datei einfach weg, funktioniert die Funktion nicht…

Pin-It-Button für Individualisten

Wir erkennen also: Einerseits benötigen wir die Funktion der JavaScript-Datei, andererseits müssen wir den Code umschreiben. Nun könnte man den Code aus der Datei extrahieren und in eine eigene externe Datei auslagern. Könnte man. Um mein Beispiel zu veranschaulichen, habe ich den benötigten JavaScript einfach direkt im von uns benötigten Link integriert. Somit steht es mir frei, welches Element ich wie zum Pin-It-Button umwandeln will.

<a href='javascript:void((function()%7Bvar%20e=document.createElement('script');e.setAttribute('type','text/javascript');e.setAttribute('charset','UTF-8');e.setAttribute('src','http://assets.pinterest.com/js/pinmarklet.js?r='+Math.random()*99999999);document.body.appendChild(e)%7D)());'>
 
Hier nun der zu verlinkende Inhalt. Ob Bild, Text, Container - was auch immer.
 
</a>

Da nun der benötigte JavaScript schon im Link enthalten ist, kann auf die Einbindung der externen JavaScript-Datei von Pinterest verzichtet werden.

Eigentlich ganz einfach, oder? Wenn man weiß, wie… Du schneidest das nicht ganz mit oder hast Fragen? Schreibe ruhig einen Kommentar. Oder Du hast einfach nicht das Können oder Lust, um diese Technik in die eigene Website zu integrieren? Nicht schlimm – dafür gibt es ja wellseo – einfach anrufen oder anschreiben.

Erfolgreiches Linkbuilding? 10 einfach umzusetzende Tipps!

Das eine Website viele Links von anderen Internetseiten bekommt – für Suchmaschinen seit jeher ein Indikator, das es sich bei der verlinkten Website um guten Inhalt handeln muss. Aber genauso gibt seit jeher verschiedene Meinung und Mythen, wie die Linkstruktur optimal aufgebaut wird. Im folgenden gebe ich 10 Tipps für ein erfolgreiches Linkbuilding, welche einfach umzusetzen sind und mit denen man beim Linkbuilding in jedem Fall nichts falsch macht, sich somit vor einer Abstrafung von Google bewahren kann.

1. Gute Mischung aus NoFollow und DoFollow

Das Links mit DoFollow scheinbar und offensichtlich mehr wert haben, als Links mit NoFollow, ist ein offenes Geheimnis. Folglich schaut man beim Linkbuilding darauf, Links mit DoFollow zu erhalten. Wer jedoch einen auffällig hohen Anteil an Links hat (oder gar beinahe ausschließlich), welche DoFollow haben, macht sich bei Google der Suchmaschinenoptimierung verdächtig. Jeder der für Suchmaschinen optimiert, sollt wissen, dass das Google und andere Suchmaschinenbetreiber nicht gerne sehen und, sofern der Betreiber die Nase voll hat, abstraft. Abstraft, im Sinne davon, das die Seite in den Suchergebnissen weiter hinten platziert wird. Die Mischung ist also ausschlaggebend.

2. Sorge für Links aus verschiedenen Quellen

Google analysiert die Linkstrukturen sehr genau. Erkennt somit auch, wenn sich die Strukturen sehr unnatürlich bilden. Wer also lediglich auf Blog-Kommentare setzt, womöglich alle mit DoFollow, dem ist nicht mittel- und langfristig nicht geholfen. Wichtig beim Linkbuilding ist die Breite, aus welcher die Links kommen. Nun denke man also nicht nur an Blogkommentare, sondern auch Presseportale, Bookmarkingportale, Websites im Bereich Social-Media, und und und. Mit etwas Recherche und Geist, lässt sich auch ein Eintrag bei Wikipedia finden, bei welchem man etwas beisteuern kann und daher einen Link platzieren kann, aufgrund der nötigen Quellenangabe.

Auch wenn einzelne Dinge, wie zum Beispiel Bookmarkingportale bei Suchmaschinenoptimierern an Wert abnehmen – verzichte man nicht darauf! Sie sind einfach ein Ausdruck des natürlichen Benutzerverhaltens. Und genau das ist ein wichtiger Faktor: die Natürlichkeit. Viel mehr aber noch Ausdruck des natürlichen Benutzerverhalten, ist die Verlinkung in “sozialen” Netzwerken. Allem voran Google+, Facebook und Twitter.

3. Mischung der Linkqualität

Auch wenn beim PageRank (kurz: PR) die praktische Bedeutung abnimmt, gibt es immernoch viele, welche stark auf den PageRank achten. Dieser sollte mal vergessen werden. Wer (fast) nur Links von Websites erhält, welche PR 4, 5 oder darüber haben, der schreit Google förmlich an, das man gezieltes Linkbuilding betreibt. Des weiteren nimmt die praktische Bedeutung des PageRank eh ab. Mittlerweile sind es ganz andere Faktoren, welche die Auflistung der Suchergebnisse bestimmen. Man merke sich: der PageRank hat sogesehen (fast) nichts mit der Platzierungen in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu tun.

4. Die Linktexte variieren

Natürlich würde man gerne unter seinem wichtigsten Keyword gefunden werden und alles daran geben darunter gefunden zu werden. Macht aber meist kaum Sinn. Vor allem dann nicht, wenn nie eine professionelle Recherche Keywords und dessen Kombinationen erfolgt ist. Wer aber nur wenige Linktexte verwendet oder gar nur ein, zwei, der zeigt, das ihm das Ranking unter jenem Schlagwort sehr wichtig ist. Eine reale Benutzergruppe würde nie rein zufällig immer das gleiche Schlagwort verlinken. Eventuell wäre es oft das gleich oder ein ähnliches, gewiss. Aber nie das stets gleiche. Will man Google zeigen, wer die Links initiiert? Oder will man Google glauben machen, das die Links das Resultat wirklicher Empfehlungen sind?

5. Keine “Bad-Links”

Kaum erwähnenswert, aber enorm wichtig. Es darf/sollte sogenannte “Bad-Links” nicht geben. Als Bad-Links gelten Links, welche auf Seiten stehen, welche Urherberrechtsverletzungen tätigen, für den Spam-Charakter bekannt sind, dem reinen Linkaufbau genutzt werden, Gewaltdarstellungen oder gar Pornographie anbieten.

6. Organische Steigerung der Linkmenge

Was am schnellsten auffällt? Regulär erhält Deine Website pro Tag rund 1-3 neue Links, was je nach Branche und Zielgruppe schon mal nicht schlecht ist. Extrem fällt auf, wenn es moren und übermorgen jeweils hundert sind und es danach wieder mit den regulären ein bis drei Links weitergeht. Das hier jemand sein Mogeln will, ist für Suchmaschinenbetreiber mehr als offensichtlich. Wer mal schauen will, wie schnell man aus dem Index gar verbannt werden kann, der braucht nur ein paar Rubel oder Yuan investieren.

7. Links Themenrelevant platzieren

Die eigene Seite vertreibt Katzenfutter? Dann sollten auch die Links dazu im Umfeld der Thematik “Katze” zu finden sein. Nicht nur der Linktext an sich ist wichtig, auch das Umfeld, in welchem er steht. Und nicht nur diese eine Untersite, wo der Link zu finden ist, sollte mit Katzen zu tun haben. Am besten ein Großteil der Website.

8. Tricks vermeiden – oder gut tricksen

Ich habe es weiter oben bereits gesagt: Google will nicht, das Suchmaschinenoptimierer die Suchergebnisse verfälschen. Zu vermeiden ist also jedes unnatürliche Verhalten oder gar sogenanntes “BlackHat-SEO”, also Suchmaschinenoptimierung mit unerlaubten Mitteln oder die Ausnutzung gewisser Lücken im Google-Algorithmus. Damit kann man auf die schnelle etwas bewirken. Mittel- und Langfristig schießt man sich damit aber in’s Bein.

9. Nicht nur Links sammeln – auch Links geben

Natürlich kann man allem mühsam ersammelten Linkjuice für sich behalten. Man sollte aber auch selbst ein paar Links an externe Inhalte geben. Warum? Das zeigt Google, das Referenzen, Quellenangaben und Empfehlungen gegeben werden. Das gibt der eigenen Website letztlich wieder einen Mehrwert – und das ist gut für/bei Google.

10. Links nicht 1 zu 1 tauschen

Google erkennt natürlich, wenn Links auf Gegenseitigkeit beruhen. Zumindest dann, wenn die gegenseitige Verlinkung öfters auftritt. Man tausche also nicht 1 zu 1 Links. Besser ist folgende Vorgehensweise. Du selbst besitzt 2 Internetseiten. Seite A und B und fragst nun Seite C, die Website eines anderen, ob Ihr Links tauschen wollt. Nun gibt Website C einen Link zu A. Folglich gebe C einen Link von Seite B ausgehend. Somit entsteht kein Tausch 1 zu 1. Idealerweise achtet man noch drauf, das Website A und B nicht unter der selben IP zu finden sind, also nicht auf dem selben Server liegen.

Das waren nun 10 Tipps für erfolgreiches Linkbuilding…

Nicht kompliziert und leicht zu tätigen. Gewiss gibt es noch mehr Tipps und Tricks, welche man für ein erfolgreiches Linkbuilding anwenden kann. Die obigen Tipps sind jedoch die am leichtesten umzusetzenden. Das kann und sollte also nun jeder beachten können. Ich wünsche viel Erfolg!

Viele Fans bei Facebook sind nicht alles – der EdgeRank zählt!

Fans kaufen ist (teilweise) scheinbar sehr beliebt – die Anbieter sprießen schon lange wie Pilze aus dem Boden. Wer glaubt, so die Reichweite seiner Facebook-Fanpage erhöhen zu können, ist jedoch auf dem Holzweg. Fans kaufen ist sogar kontraproduktiv. Warum ich von Fans kaufen abrate und welche Auswirkungen das auf den EdgeRank hat? Das zeigt dieser Artikel.

Zuvor muss klar sein, was der EdgeRank überhaupt ist

EdgeRank ist die Klassifizierung seitens Facebook, wie beliebt, wie interessant eine Fanpage (oder anderer Inhalt) bei Facebook ist. Dieses Ranking wird durch verschiedene Eigenschaften beeinflusst. Das wären:

  • Gesamtzahl der Seitenaufrufe
  • Anzahl der Seitenaufrufe verschiedener Benutzer
  • Virale Verbreitung und dessen Wirkung
  • Organische Verbreitung
  • Bezahlte Seitenaufrufe
  • Engagement der Besucher
  • Wieviel geklickt wird
  • Wieviel geteilt wird
  • Wieviel geliked wird
  • Anzahl der Kommentare
  • Virale Tätigkeit der Benutzer

Ein hoher EdgeRank ist besser als ein niedriger. Nun ist weitestgehend bekannt, das die Inhalte der eigenen Page nicht immer den Fans angezeigt werden. Facebook entscheidet nämlich, wie relevant es ist. Diese Relevanz ist an den EdgeRank gekoppelt. Besitzt die Fanpage also einen niedrigen EdgeRank, werden die Inhalte nur wenig auf die Startseiten oder den Stream an der Seite geliefert.

Jetzt sind es nicht nur die einzelnen oben genannten Faktoren an sich, welche einfach addiert werden. Wie genau der EdgeRank sich berechnet ist nicht vollende klar. Eines ist jedoch ersichtlich: es ist eine eher komplizierte Formel und keine einfach Addition. Um auf einen hohen EdgeRank zu kommen, muss also das Zusammenspiel aller Faktoren stimmen.

Nur ein Grund, warum Fans kaufen schädlich ist:

Im Resultat ist es also kontraproduktiv viele Fans zu haben, wenn diese sich nicht auch einbringen. Dadurch wird Facebook nämlich suggeriert, das die Inhalte der Page nicht interessant wären, weil nur der kleinste Teil darauf reagiert. Ja, gekaufte Fans tätigen im Regelfall nämlich so gut wie keine Interaktion mit der Seite. Ist auch verständlich: der Klick kam aufgrund einer Bezahlung zu Stande, nicht aus Interesse. Wenn der gekauft Fan sogar die Sprache der Fanpage nicht versteht oder gar komplett ein Fake-Account ist, dann ist das Resultat wohl mehr als klar.

Noch einen Schritt weiter

Wer nun seine Page mit zahllosen uninteressierten „Fans“ „bereichert“, senkt das Verhältnis von Fans zu Beteiligung. Als Folge sinkt der Edgerank und die Inhalte werden sogar den wirklich interessierten Fans weniger oft auf der Startseite angezeigt. Toll, oder? Die Folge davon ist, das sich der Traffic, welcher über Facebook für die eigene Fanpage oder die Website generiert wird, sogar sinkt. Hat man sich erstmal eine ordentlich Schaufel an uninteressierten Fans aufgeladen, bedarf es einige Zeit und viel Engagement, dies wieder auszugleichen. Theoretisch wird sowas einem immer anhaften bleiben, denn man hat immer einen Anteil an „Fans“, welcher nicht aktiv ist. Dieser senkt also wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit den EdgeRank. Happy Helloween!

Ich finde es amüsant!

Wie so oft zeigt sich, das man mit Mogeln nicht weiter kommt. Ganz davon abgesehen ist ein Kauf von Fans laut Facebook verboten und kann sanktioniert werden. Sogar die Sperrung der Fanpage kann das Resultat sein. Es erinnert mich an die vielen Suchmaschinenoptimierer, welche dem Kunden sensationelle Platzierungen versprechen und am Ende fliegt die Website des Auftraggebers komplett auch dem Index der Suchmaschine, weil der „Optimierer“ unsaubere Mittel angewandt hat.

Twitter-Bots: Neue Kanäle für’s Marketing inkl. Liste von Bots

Bots bei Twitter. Ach, Bots… was soll da schon tolles dran sein, wird sich mancher denken. Wer aber die Kraft von Automatisierungen entdeckt hat, wird auf dieses zusätzliche Potenzial kaum noch verzichten wollen. Twitter-Bots sind halt ein Baustein innerhalb des Netzwerkes, welches man sich aufbaut, um automatisch mehr Resonanz zu erzielen. Genug der Einführung: jetzt geht’s los!

Müssen wir noch erörtern, wieviel Zeit, Geld und Ressourcen man sparen kann, wenn man automatische Mechanismen nutzt? Automatisierungen sind, sofern sie richtig eingestellt sind, ein enormer Schub nach vorn. Was aber auch gesagt werden sollte: man darf sich meist keine Wundersprünge an Resonanz erhoffen, durch die hier vorgestellten Twitter-Bots. Twitter funktioniert erst dann wirklich gut, wenn man auf Menschlichkeit setzen. Persönliche Accounts haben größeren Erfolg, als anonyme Firmenprofile. Automatische Mechanismen können bei twitter also stets nur ein Zusatz sein, nie das Fundament eines Erfolgs. Wer allerdings Techniken kombiniert, der wird seine Resultate mittel- und langfristig deutlich steigern können.

Nun haben wir selbst schon nach und nach mehrere Bots gefunden, welche automatisch retweeten – mehrere haben wir jedoch auch nicht aufgenommen, da nicht ersichtlich war, wie jene Bots arbeiten. Was retweeten ist, fragt sich der Leser? Kurz erklärt: Nachrichten, also “Tweets”, welche man bei/über Twitter schreibt, können von anderen Benutzer erneut gepostet werden – das nennt man “retweeten” oder kurz “RT”. Sofern Ihre Nachricht also nun von Benutzer xyz retweetet wird, bekommen alle “Follower” von xyz den Tweet zu lesen. Nicht nur die eigentliche Nachricht – meist wird noch der Benutzername in den Retweet eingefügt, von welchem Benutzer das Tweet ursprünglich geschrieben wurde. Retweetet zu werden ist natürlich schön, weil es die eigene (Werbe-)Botschaft an viele Leser weiterreicht.

So viel zur Theorie – nun zur Praxis!

Damit man Retweets erhält, gibt es mehrere Möglichkeiten. Sofern das ganze natürlich zustande kommt, gibt es natürlich einen Hauptfaktor,warum retweetet wird: guter Inhalt des verlinkten Artikels bzw. eine ansprechende Formulierung des Tweets. Gute Beziehungen zu den eigenen Followern hilft ebenso – was aus vielerlei Hinsicht Sinn macht. Durch eine gute Beziehung erhält man ein ganz anderes Maß an Aufmerksamkeit. Wer also gute Inhalte tweetet und mit seinen Followern in einer guten Beziehung steht, der erhält mehr Retweets. Auch ist es förderlich, selbst andere Benutzer zu retweeten. Sofern man nämlich den Benutzernamen des ursprünglichen Verfassers im Tweet behält, wird dieser darüber informiert, freut sich, ist eventuell dankbar und fängt im Idealfall auch an zu retweeten. Liest sich eventuell kompliziert, aber keine Sorge: das ist es auch. Und aufwändig zudem.

Und nun kommen die Bots…

Man twittert wie gewohnt – außer: man achte zukünftig bewusst auf die Hashtags, welche man im Tweet integriert und insgesamt auf eine bedachte Wortwahl. Was nun wieder Hashtags sind? Ganz kurz erklärt: Hashtags sind Schlagworte, welche im Tweet geschrieben werden können und haben ein “#” am Anfang. Ein Hashtag wäre also zum Beispiel “#marketing” oder “#münchen”. Sie können jedem beliebigen Wort ein “#” vorsetzen und machen es damit zum Hashtag.

Wer der Meinung ist den Platz besser gebrauchen zu können,als ihn für zusätzliche Hashtags zu nutzen, der kann auch überlegen, wie er die Hashtags in den normalen Text integriert. Man muss also den – schon wieder dieses Wort, ich werd’ verrückt – Hashtag nicht ans Ende hängen. Den Inhalt des Tweets könnte man auch wie folgt gestallten:

Neben- od. hauptberuflich #Energieberater werden – helfen sie sparen. #Energie wird #teurer, Man braucht Ihre #Hilfe http://www.xyz.de

Das vorstehende Beispiel besteht übrigens aus 134 Zeichen – das Platzangebot ist somit gut genutzt, den möglich sind maximal 140 Satzzeichen. Ich persönlich würde ihn aber noch etwas kürzer halten, damit der Benutzername des ursprünglichen Verfassers noch Platz hat. Beim Retweeten durch Twitter-Bots kann es nämlich passieren, das die hinteren Satzzeichen einfach abgeschnitten werden. Bye bye Link. Oder man setzt den Link gleich nach vorne in den Tweet, was aber nicht unbedingt schön ist und auch der Leseverständlichkeit nicht unbedingt hilft. Wenn die eigene Domain zu lang ist, kann man sie auch vor dem Tweet durch einen URL-Shortener schicken. Das kann die Zeichenanzahl drastisch reduzieren und bringt manchmal noch schöne Zusatzfunktionen, denn manch URL-Shorterner-Anbieter stellen noch Statistiken zur Verfügung, wann wie oft auf den Link geklickt wurde. Dies zu beobachten macht durchaus Sinn – so erfährt man welcher Tweet gut angekommen ist und kann folgende Tweets verbessern.

Das Prinzip ist nun klar – jetzt folgt die Liste an Twitter-Bots

Nachfolgend eine Liste an Twitter-Bots, welche zum Zeitpunkt der letzten Artikelaktualisierung bestanden. Auch ist vermerkt, wieviele Follower die Bots haben und wie diese Bots anzusprechen sind, damit sie aktiv werden. Es gibt nämlich Bots, welche auf Hashtags reagieren und Bots, welche aufgrund simpler Wörter tätig werden. Wir fanden sogar Bots, welche auf ein “@” reagieren.

Twitter-Bots welche auf ein Hashtag retweeten

@BayernRT | 2.437 | #bayern
@hilfeRT | 1.685 | #hilfe
@wmbot | 835 | #wm2010
@kulturzwitscher | 3.140 | #Kunst, #Kultur
@TTaachen | 52 | #Aachen
@TTaugsburg | 59 | #Augsburg
@TTberlin | 144 | #Berlin
@TTbielefeld | 16 | #Bielefeld
@TTbochum | 42 | #Bochum
@TTbonn | 45 | #Bonn
@TTbraunschweig | 9 | #Braunschweig
@TTbremen | 66 | #Bremen
@TTchemnitz | 15 | #Chemnitz
@TTdortmund | 22 | #Dortmund
@TTdresden | 73 | #Dresden
@TTduesseldorf | 66 | #Duesseldorf
@TTduisburg | 36 | #Duisburg
@TTerfurt | 28 | #Erfurt
@TTessen | 1 | #Essen
@followfridayret | 1.272 | #ff
@TTfrankfurt | 67 | #Frankfurt
@TTfreiburg | 32 | #Freiburg
@TTfreising | 10 | #Freising
@TTfulda | 2 | #Fulda
@TTgiessen | 14 | #Giessen
@TTgoettingen | 33 | #Goettingen
@TThamburg | 89 | #Hamburg
@TThannover | 65 | #Hannover
@TTheidelberg | 21 | #Heidelberg
@TTingolstadt | 15 | #Ingolstadt
@TTjena | 8 | #Jena
@TTkarlsruhe | 47 | #Karlsruhe
@Karlsruher | 153 | @Karlsruher
@TTkassel | 15 | #Kassel
@TTkempten | 12 | #Kempten
@TTkiel | 29 | #Kiel
@TTkoeln | 85 | #Köln
@TTkrefeld | 3 | #Krefeld
@TTlandsberg | 0 | #Landsberg
@TTleipzig | 36 | #Leipzig
@TTleverkusen | 0 | #Leverkusen
@TTlindau | 2 | #Lindau
@TTluebeck | 11 | #Luebeck
@TTmainz | 40 | #Mainz
@TTmannheim | 27 | #Mannheim
@neuemodetrends | 899 | #Mode
@TTmuenchen | 124 | #Muenchen
@TTmuenster | 19 | #Muenster
@TTnuernberg | 64 | #Nuernberg
@TToldenburg | 67 | #Oldenburg
@TTpaderborn | 30 | #Paderborn
@TTpassau | 10 | #Passau
@TTpotsdam | 52 | #Potsdam
@TTregensburg | 43 | #Regensburg
@TTrostock | 9 | #Rostock
@TTsaarbruecken | 22 | #Saarbruecken
@smkr_rt | 22 | #smkr
@TTstuttgart | 86 | #Stuttgart
@TTulm | 52 | #Ulm
@WahlenRT | 1.155 | #wahlen
@TTweilheim | 1 | #Weilheim
@TTwiesbaden | 43 | #Wiesbaden
@TTwuerzburg | 20 | #Wuerzburg

Twitter-Bots welche Wörter retweeten

@mobil_tipps | 853 | “iPhone”, “mobil”
@BierRT | 1.291 | “bier”
@bestatter_rt | 1.376 | “gestorben”, “Friedhof”
@DoenerBOT | 1 | “Döner”
@travelideas_de | 585 | Diverse Urlaubsorte, Städte, “Reisen”, “Zug” etc.
@metal_rt | 574 | Diverse Musikbands, “metal”
@Eltern | 638 | “Eltern”
@muffi_grml | 87 | “hasse”
@RT_Karlsruhe | 153 | “Karlsruhe”
@LOLizei | 397 | “LOL”
@moin_bot | 161 | “moin”
@MeinAnwalt24 | 447 | “Anwalt”
@RT_BadenBaden | 144 | “Baden Baden”
@kaltobot | 412 | “kalt”
@schwabe | 1.656 | “Schwabe”, “Schwaben”, “schwäbisch”
@SparkasseRT | 463 | “Sparkasse”
@nervt | 3.518 | retweetet sehr sehr viel
@tweeeemo | 255 | “Emo”
@weissjemand | 448 | “weiß jemand”, “weiss jemand”