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Individuelle Pinterest-Button ohne Plugin

Pinterest. Bekannt, geliebt, teilweise vergöttert. Pinterest bietet auf seiner Website auch einen Generator für den wohl bekannten “Pin-It-Button”. Schön und gut ist dieser Generator aber nicht gerade. Individualisierungswünsche lassen sich damit nicht realisieren. Dieses kleine Tutorial zeigt, wie man den “Pin-It-Button” anpasst bzw. individualisieren kann.

Pin-It-Button anpassen – garnicht so schwer

Zuvor sollte man sich die Frage stellen: was will ich eigentlich? Wie soll der Button angepasst werden und aussehen? Um nicht auf hunderte, gar tausende Individuallösungen eingehen zu müssen, zeige ich das Grundgerüst jener gewollten Individualität. Zuerst zeige ich den “Pin-It-Button”, wie er vom Generator auf Pinterest ausgegeben wird. Dies ist die Variante ohne Zähler.

Zuerst der Code, welcher im Code dort positioniert wird, wo der Button erscheinen soll.

<a href="//pinterest.com/pin/create/button/" data-pin-do="buttonBookmark" ><img src="//assets.pinterest.com/images/pidgets/pin_it_button.png" /></a>

Zuzüglich muss noch eine kleiner Code auf der Website zwischen <body> und </body> eingefügt werden, welcher eine JavaScript-Datei einbindet. Diese Datei liegt auf dem Server von Pinterest. Generell ist es ja zu bevorzugen, wenn man möglichst wenige Dinge von externen Servern einbindet – aber das ist eine andere Geschichte.

<script type="text/javascript" src="//assets.pinterest.com/js/pinit.js"></script>

Obige Beispiele sehen auf den ersten Blick so aus, als könne man einfach das Bild, welches vom Link umschlossen wird, austauschen und somit frei wählen, welches Element den Pinterest-Link erhalten soll. Falsch. Funktioniert nicht. Viel mehr wird die Grafik auch von JavaScript bestimmt, welche im body eingebunden wird. Lässt man die JavaScript-Datei einfach weg, funktioniert die Funktion nicht…

Pin-It-Button für Individualisten

Wir erkennen also: Einerseits benötigen wir die Funktion der JavaScript-Datei, andererseits müssen wir den Code umschreiben. Nun könnte man den Code aus der Datei extrahieren und in eine eigene externe Datei auslagern. Könnte man. Um mein Beispiel zu veranschaulichen, habe ich den benötigten JavaScript einfach direkt im von uns benötigten Link integriert. Somit steht es mir frei, welches Element ich wie zum Pin-It-Button umwandeln will.

<a href='javascript:void((function()%7Bvar%20e=document.createElement('script');e.setAttribute('type','text/javascript');e.setAttribute('charset','UTF-8');e.setAttribute('src','http://assets.pinterest.com/js/pinmarklet.js?r='+Math.random()*99999999);document.body.appendChild(e)%7D)());'>
 
Hier nun der zu verlinkende Inhalt. Ob Bild, Text, Container - was auch immer.
 
</a>

Da nun der benötigte JavaScript schon im Link enthalten ist, kann auf die Einbindung der externen JavaScript-Datei von Pinterest verzichtet werden.

Eigentlich ganz einfach, oder? Wenn man weiß, wie… Du schneidest das nicht ganz mit oder hast Fragen? Schreibe ruhig einen Kommentar. Oder Du hast einfach nicht das Können oder Lust, um diese Technik in die eigene Website zu integrieren? Nicht schlimm – dafür gibt es ja wellseo – einfach anrufen oder anschreiben.

Viele Fans bei Facebook sind nicht alles – der EdgeRank zählt!

Fans kaufen ist (teilweise) scheinbar sehr beliebt – die Anbieter sprießen schon lange wie Pilze aus dem Boden. Wer glaubt, so die Reichweite seiner Facebook-Fanpage erhöhen zu können, ist jedoch auf dem Holzweg. Fans kaufen ist sogar kontraproduktiv. Warum ich von Fans kaufen abrate und welche Auswirkungen das auf den EdgeRank hat? Das zeigt dieser Artikel.

Zuvor muss klar sein, was der EdgeRank überhaupt ist

EdgeRank ist die Klassifizierung seitens Facebook, wie beliebt, wie interessant eine Fanpage (oder anderer Inhalt) bei Facebook ist. Dieses Ranking wird durch verschiedene Eigenschaften beeinflusst. Das wären:

  • Gesamtzahl der Seitenaufrufe
  • Anzahl der Seitenaufrufe verschiedener Benutzer
  • Virale Verbreitung und dessen Wirkung
  • Organische Verbreitung
  • Bezahlte Seitenaufrufe
  • Engagement der Besucher
  • Wieviel geklickt wird
  • Wieviel geteilt wird
  • Wieviel geliked wird
  • Anzahl der Kommentare
  • Virale Tätigkeit der Benutzer

Ein hoher EdgeRank ist besser als ein niedriger. Nun ist weitestgehend bekannt, das die Inhalte der eigenen Page nicht immer den Fans angezeigt werden. Facebook entscheidet nämlich, wie relevant es ist. Diese Relevanz ist an den EdgeRank gekoppelt. Besitzt die Fanpage also einen niedrigen EdgeRank, werden die Inhalte nur wenig auf die Startseiten oder den Stream an der Seite geliefert.

Jetzt sind es nicht nur die einzelnen oben genannten Faktoren an sich, welche einfach addiert werden. Wie genau der EdgeRank sich berechnet ist nicht vollende klar. Eines ist jedoch ersichtlich: es ist eine eher komplizierte Formel und keine einfach Addition. Um auf einen hohen EdgeRank zu kommen, muss also das Zusammenspiel aller Faktoren stimmen.

Nur ein Grund, warum Fans kaufen schädlich ist:

Im Resultat ist es also kontraproduktiv viele Fans zu haben, wenn diese sich nicht auch einbringen. Dadurch wird Facebook nämlich suggeriert, das die Inhalte der Page nicht interessant wären, weil nur der kleinste Teil darauf reagiert. Ja, gekaufte Fans tätigen im Regelfall nämlich so gut wie keine Interaktion mit der Seite. Ist auch verständlich: der Klick kam aufgrund einer Bezahlung zu Stande, nicht aus Interesse. Wenn der gekauft Fan sogar die Sprache der Fanpage nicht versteht oder gar komplett ein Fake-Account ist, dann ist das Resultat wohl mehr als klar.

Noch einen Schritt weiter

Wer nun seine Page mit zahllosen uninteressierten „Fans“ „bereichert“, senkt das Verhältnis von Fans zu Beteiligung. Als Folge sinkt der Edgerank und die Inhalte werden sogar den wirklich interessierten Fans weniger oft auf der Startseite angezeigt. Toll, oder? Die Folge davon ist, das sich der Traffic, welcher über Facebook für die eigene Fanpage oder die Website generiert wird, sogar sinkt. Hat man sich erstmal eine ordentlich Schaufel an uninteressierten Fans aufgeladen, bedarf es einige Zeit und viel Engagement, dies wieder auszugleichen. Theoretisch wird sowas einem immer anhaften bleiben, denn man hat immer einen Anteil an „Fans“, welcher nicht aktiv ist. Dieser senkt also wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit den EdgeRank. Happy Helloween!

Ich finde es amüsant!

Wie so oft zeigt sich, das man mit Mogeln nicht weiter kommt. Ganz davon abgesehen ist ein Kauf von Fans laut Facebook verboten und kann sanktioniert werden. Sogar die Sperrung der Fanpage kann das Resultat sein. Es erinnert mich an die vielen Suchmaschinenoptimierer, welche dem Kunden sensationelle Platzierungen versprechen und am Ende fliegt die Website des Auftraggebers komplett auch dem Index der Suchmaschine, weil der „Optimierer“ unsaubere Mittel angewandt hat.

Twitter-Bots: Neue Kanäle für’s Marketing inkl. Liste von Bots

Bots bei Twitter. Ach, Bots… was soll da schon tolles dran sein, wird sich mancher denken. Wer aber die Kraft von Automatisierungen entdeckt hat, wird auf dieses zusätzliche Potenzial kaum noch verzichten wollen. Twitter-Bots sind halt ein Baustein innerhalb des Netzwerkes, welches man sich aufbaut, um automatisch mehr Resonanz zu erzielen. Genug der Einführung: jetzt geht’s los!

Müssen wir noch erörtern, wieviel Zeit, Geld und Ressourcen man sparen kann, wenn man automatische Mechanismen nutzt? Automatisierungen sind, sofern sie richtig eingestellt sind, ein enormer Schub nach vorn. Was aber auch gesagt werden sollte: man darf sich meist keine Wundersprünge an Resonanz erhoffen, durch die hier vorgestellten Twitter-Bots. Twitter funktioniert erst dann wirklich gut, wenn man auf Menschlichkeit setzen. Persönliche Accounts haben größeren Erfolg, als anonyme Firmenprofile. Automatische Mechanismen können bei twitter also stets nur ein Zusatz sein, nie das Fundament eines Erfolgs. Wer allerdings Techniken kombiniert, der wird seine Resultate mittel- und langfristig deutlich steigern können.

Nun haben wir selbst schon nach und nach mehrere Bots gefunden, welche automatisch retweeten – mehrere haben wir jedoch auch nicht aufgenommen, da nicht ersichtlich war, wie jene Bots arbeiten. Was retweeten ist, fragt sich der Leser? Kurz erklärt: Nachrichten, also “Tweets”, welche man bei/über Twitter schreibt, können von anderen Benutzer erneut gepostet werden – das nennt man “retweeten” oder kurz “RT”. Sofern Ihre Nachricht also nun von Benutzer xyz retweetet wird, bekommen alle “Follower” von xyz den Tweet zu lesen. Nicht nur die eigentliche Nachricht – meist wird noch der Benutzername in den Retweet eingefügt, von welchem Benutzer das Tweet ursprünglich geschrieben wurde. Retweetet zu werden ist natürlich schön, weil es die eigene (Werbe-)Botschaft an viele Leser weiterreicht.

So viel zur Theorie – nun zur Praxis!

Damit man Retweets erhält, gibt es mehrere Möglichkeiten. Sofern das ganze natürlich zustande kommt, gibt es natürlich einen Hauptfaktor,warum retweetet wird: guter Inhalt des verlinkten Artikels bzw. eine ansprechende Formulierung des Tweets. Gute Beziehungen zu den eigenen Followern hilft ebenso – was aus vielerlei Hinsicht Sinn macht. Durch eine gute Beziehung erhält man ein ganz anderes Maß an Aufmerksamkeit. Wer also gute Inhalte tweetet und mit seinen Followern in einer guten Beziehung steht, der erhält mehr Retweets. Auch ist es förderlich, selbst andere Benutzer zu retweeten. Sofern man nämlich den Benutzernamen des ursprünglichen Verfassers im Tweet behält, wird dieser darüber informiert, freut sich, ist eventuell dankbar und fängt im Idealfall auch an zu retweeten. Liest sich eventuell kompliziert, aber keine Sorge: das ist es auch. Und aufwändig zudem.

Und nun kommen die Bots…

Man twittert wie gewohnt – außer: man achte zukünftig bewusst auf die Hashtags, welche man im Tweet integriert und insgesamt auf eine bedachte Wortwahl. Was nun wieder Hashtags sind? Ganz kurz erklärt: Hashtags sind Schlagworte, welche im Tweet geschrieben werden können und haben ein “#” am Anfang. Ein Hashtag wäre also zum Beispiel “#marketing” oder “#münchen”. Sie können jedem beliebigen Wort ein “#” vorsetzen und machen es damit zum Hashtag.

Wer der Meinung ist den Platz besser gebrauchen zu können,als ihn für zusätzliche Hashtags zu nutzen, der kann auch überlegen, wie er die Hashtags in den normalen Text integriert. Man muss also den – schon wieder dieses Wort, ich werd’ verrückt – Hashtag nicht ans Ende hängen. Den Inhalt des Tweets könnte man auch wie folgt gestallten:

Neben- od. hauptberuflich #Energieberater werden – helfen sie sparen. #Energie wird #teurer, Man braucht Ihre #Hilfe http://www.xyz.de

Das vorstehende Beispiel besteht übrigens aus 134 Zeichen – das Platzangebot ist somit gut genutzt, den möglich sind maximal 140 Satzzeichen. Ich persönlich würde ihn aber noch etwas kürzer halten, damit der Benutzername des ursprünglichen Verfassers noch Platz hat. Beim Retweeten durch Twitter-Bots kann es nämlich passieren, das die hinteren Satzzeichen einfach abgeschnitten werden. Bye bye Link. Oder man setzt den Link gleich nach vorne in den Tweet, was aber nicht unbedingt schön ist und auch der Leseverständlichkeit nicht unbedingt hilft. Wenn die eigene Domain zu lang ist, kann man sie auch vor dem Tweet durch einen URL-Shortener schicken. Das kann die Zeichenanzahl drastisch reduzieren und bringt manchmal noch schöne Zusatzfunktionen, denn manch URL-Shorterner-Anbieter stellen noch Statistiken zur Verfügung, wann wie oft auf den Link geklickt wurde. Dies zu beobachten macht durchaus Sinn – so erfährt man welcher Tweet gut angekommen ist und kann folgende Tweets verbessern.

Das Prinzip ist nun klar – jetzt folgt die Liste an Twitter-Bots

Nachfolgend eine Liste an Twitter-Bots, welche zum Zeitpunkt der letzten Artikelaktualisierung bestanden. Auch ist vermerkt, wieviele Follower die Bots haben und wie diese Bots anzusprechen sind, damit sie aktiv werden. Es gibt nämlich Bots, welche auf Hashtags reagieren und Bots, welche aufgrund simpler Wörter tätig werden. Wir fanden sogar Bots, welche auf ein “@” reagieren.

Twitter-Bots welche auf ein Hashtag retweeten

@BayernRT | 2.437 | #bayern
@hilfeRT | 1.685 | #hilfe
@wmbot | 835 | #wm2010
@kulturzwitscher | 3.140 | #Kunst, #Kultur
@TTaachen | 52 | #Aachen
@TTaugsburg | 59 | #Augsburg
@TTberlin | 144 | #Berlin
@TTbielefeld | 16 | #Bielefeld
@TTbochum | 42 | #Bochum
@TTbonn | 45 | #Bonn
@TTbraunschweig | 9 | #Braunschweig
@TTbremen | 66 | #Bremen
@TTchemnitz | 15 | #Chemnitz
@TTdortmund | 22 | #Dortmund
@TTdresden | 73 | #Dresden
@TTduesseldorf | 66 | #Duesseldorf
@TTduisburg | 36 | #Duisburg
@TTerfurt | 28 | #Erfurt
@TTessen | 1 | #Essen
@followfridayret | 1.272 | #ff
@TTfrankfurt | 67 | #Frankfurt
@TTfreiburg | 32 | #Freiburg
@TTfreising | 10 | #Freising
@TTfulda | 2 | #Fulda
@TTgiessen | 14 | #Giessen
@TTgoettingen | 33 | #Goettingen
@TThamburg | 89 | #Hamburg
@TThannover | 65 | #Hannover
@TTheidelberg | 21 | #Heidelberg
@TTingolstadt | 15 | #Ingolstadt
@TTjena | 8 | #Jena
@TTkarlsruhe | 47 | #Karlsruhe
@Karlsruher | 153 | @Karlsruher
@TTkassel | 15 | #Kassel
@TTkempten | 12 | #Kempten
@TTkiel | 29 | #Kiel
@TTkoeln | 85 | #Köln
@TTkrefeld | 3 | #Krefeld
@TTlandsberg | 0 | #Landsberg
@TTleipzig | 36 | #Leipzig
@TTleverkusen | 0 | #Leverkusen
@TTlindau | 2 | #Lindau
@TTluebeck | 11 | #Luebeck
@TTmainz | 40 | #Mainz
@TTmannheim | 27 | #Mannheim
@neuemodetrends | 899 | #Mode
@TTmuenchen | 124 | #Muenchen
@TTmuenster | 19 | #Muenster
@TTnuernberg | 64 | #Nuernberg
@TToldenburg | 67 | #Oldenburg
@TTpaderborn | 30 | #Paderborn
@TTpassau | 10 | #Passau
@TTpotsdam | 52 | #Potsdam
@TTregensburg | 43 | #Regensburg
@TTrostock | 9 | #Rostock
@TTsaarbruecken | 22 | #Saarbruecken
@smkr_rt | 22 | #smkr
@TTstuttgart | 86 | #Stuttgart
@TTulm | 52 | #Ulm
@WahlenRT | 1.155 | #wahlen
@TTweilheim | 1 | #Weilheim
@TTwiesbaden | 43 | #Wiesbaden
@TTwuerzburg | 20 | #Wuerzburg

Twitter-Bots welche Wörter retweeten

@mobil_tipps | 853 | “iPhone”, “mobil”
@BierRT | 1.291 | “bier”
@bestatter_rt | 1.376 | “gestorben”, “Friedhof”
@DoenerBOT | 1 | “Döner”
@travelideas_de | 585 | Diverse Urlaubsorte, Städte, “Reisen”, “Zug” etc.
@metal_rt | 574 | Diverse Musikbands, “metal”
@Eltern | 638 | “Eltern”
@muffi_grml | 87 | “hasse”
@RT_Karlsruhe | 153 | “Karlsruhe”
@LOLizei | 397 | “LOL”
@moin_bot | 161 | “moin”
@MeinAnwalt24 | 447 | “Anwalt”
@RT_BadenBaden | 144 | “Baden Baden”
@kaltobot | 412 | “kalt”
@schwabe | 1.656 | “Schwabe”, “Schwaben”, “schwäbisch”
@SparkasseRT | 463 | “Sparkasse”
@nervt | 3.518 | retweetet sehr sehr viel
@tweeeemo | 255 | “Emo”
@weissjemand | 448 | “weiß jemand”, “weiss jemand”